Im Rahmen des Berufsorientierungsprogramms (BOP) des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend sollen Gymnasiastinnen und Gymnasiasten die Chance bekommen, außerhalb des Unterrichts eigene Stärken zu entdecken und berufliche Interessen praktisch zu erproben.

Die Berufsorientierung bietet Gelegenheit, an einem alternativen Lernort unter fachlicher Anleitung Einblicke in verschiedene Berufs- und Studienzweige zu erhalten. Die Berufsorientierungstage sind in 3 Phasen unterteilt:

1. Die Potenzialanalyse

Hierbei handelt es sich um eine individuelle Feststellung und Analyse der Kompetenzen und Interessen der Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen. In Kleingruppen durchlaufen die Jugendlichen verschiedene Stationen, die sowohl berufsfeldtypische Tätigkeiten beinhalten, als auch Übungen der Methode „Assessment-Center“, die oftmals bei der Personalauswahl von Firmen genutzt wird (Rollenspiel, Konstruktionsübung, Herausforderungen im Team lösen). In der Potenzialanalyse geht es darum, sich selbst und die eigenen Interessen zu reflektieren, Kompetenzen bewusst einzusetzen, zu ermitteln und ein Feedback von Fachkräften außerhalb des Unterrichts zu bekommen. Im Rahmen der Potenzialanalyse werden Auswertungsgespräche mit jeder Schülerin/ jedem Schüler geführt. In erster Linie gilt es hier, die Stärken der Jugendlichen festzuhalten, sowie berufliche Interessen und Neigungen zu ermitteln.

2. Die praxisorientierten BO-Tage

Im Rahmen einer Praxiswoche werden die Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen ein selbst gewähltes Projekt umsetzen. Die Projekte vereinen stets 2 Berufsfelder mit akademischen und nicht-akademischen Inhalten. Ziel des Berufsorientierungsprogramms ist es, unter anderem das Berufswahlspektrum der Schülerinnen und Schülern zu erweitern. Dementsprechend werden in den Projekten Berufsfelder kombiniert, die aus unterschiedlichen Berufshauptfeldern stammen. Die praxisorientierten BO-Tage dienen der praktischen Erkundung von Berufen, der Anwendung von erlerntem Wissen, dem Kennenlernen der eigenen Stärken und Interessen und der bewussten Auseinandersetzung mit dem beruflichen Werdegang.

3. Auswertungsgespräche

Im Anschluss der Potenzialanalyse und den Praxistagen führen wir mit jeder Schülerin/jedem Schüler jeweils ein Auswertungsgespräch. Das Abschlussgespräch wird nach der Projektwoche in der Schule durchgeführt und kann bei Wunsch mit den Eltern zusammen stattfinden. Alle Ergebnisse werden in einer Übersicht festgehalten und mit einem Zertifikat gewürdigt.

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